Donnerstag, 21. Januar 2010

Ereignisgeschichte des Expressionismus

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Das wilhelminische Bürgertum, die außenpolitische Isolation und vor allem die Überzeugung der Deutschen, dass politische Krisen nur durch Gewalt lösbar seien („Viel Feind, viel Ehr“) ließen Künstler/Dichter die nahende Katastrophe vorausahnen- den ersten Weltkrieg.

Das Resultat dieser Vernachlässigung innenpolitischer und sozialer Probleme und auf der anderen Seite die verstärkte Militarisierung wurde eine neue Bewegung - der Expressionismus.
Dichter stellten nun die Empfindungen der Seele und Erlebnisse der Innenwelt in den Mittelpunkt und wollten Leser emotional ansprechen und erschüttern.

Hauptthemen der Expressionisten waren Krieg, Zerfall, Angst, Tod, Selbstmord und der Weltuntergang, die die Forderungen nach einem besseren Menschen
und die Sehnsucht nach einer besseren Welt unterstrichen .

Wie keine andere literarische Bewegung zuvor machen die Expressionisten das Hässliche, Kranke, und Wahnsinnige zum Gegenstand ihrer Darstellungen.


„Wir leben ja nicht mehr, wir werden gelebt... Niemals war eine Zeit von solchem Entsetzen geschüttelt, von solchem Todesgrauen. Die ganze Zeit wird ein einziger Notschrei, auch die Kunst schreit mit. Sie schreit nach dem Geist: das ist der Expressionismus

(Wilhelm Grenzmann: "Deutsche Literatur der Gegenwart")



Quellen: wikipedia ,multimania, Schulmaterial 10.Klasse

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